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Tipps und Tricks

Wer noch einen alten Spielzeugroboter aus seiner Kindheit besitzt oder heute sammelt, freut sich über die funktionierende Mechanik und ein gut erhaltenes Äußeres. Abgestoßene Ecken und fehlende Kleinteile sind aber kein Mangel. Schließlich waren das einmal Spielsachen und sind teilweise schon 50 Jahre und oder noch älter. Oftmals ist aber eine Reinigung oder auch Reparatur notwendig, wenn man ein neues Stück für seine Sammlung erstanden hat. Hier folgen ein paar Tips:

Reinigung

Dickie Raumschiff Roboter

Hong-Kong um 1978. Kunststoff Zahnräder von schlechter Qualität

Das Reinigen von altem Blechspielzeug ist eine heikle Angelegenheit und man kann eine Menge Fehler machen. Gut, wenn man das Stück mit einem weichen Pinsel nur abstauben muß. Eine wichtige Arbeit, denn Staub zieht Feuchtigkeit an und es beginnt zu rosten. Schmutz, der so nicht abgeht, wird mit einem weichen Lappen und einer milden Seifenlauge z.B. Spülmittel entfernt. Auf keinen Fall in Wasser tauchen. An unzugängliche Stellen kommt man gut mit einem Wattestäbchen. Anschließend mit einem weichen Tuch abtrocknen. Eventuell noch feuchte Ecken werden mit einem nicht zu heißem Haarfön getrocknet. Hartnäckigen Schmutz kann man mit Brennspiritus oder Reinigungsbenzin entfernen. Aber Vorsicht: diese Reinigungsmittel lösen bei einigen Spielsachen den Lack oder Kunststoff auf. Probieren Sie deshalb bitte vorher an einer unauffälligen Stelle!

Reparatur

Auch Reparaturen müssen gut überlegt werden. Wenn die Mechanik nicht mehr funktioniert, muß in der Regel der Spielzeug Roboter geöffnet werden. Roboter aus Kunststoff sind häufig geschraubt. Das ist kein Problem. Manchmal sind die Gehäuseteile aber gezapft. Mehrere Nocken wurden beim Zusammenbau in der Fabrik hinter entsprechenden Gegenstücken eingerastet. Hier sollte man sehr genau hinsehen, denn bei Gewaltanwendung bricht der spröde Kunststoff. Roboter aus Blech sind in der Regel gelascht. Diese Laschen kann man vorsichtig aufbiegen. Am Besten geht das mit einem Kunststoff-Spatel, Schraubenzieher können Kratzer im Lack verursachen. Je nach Qualität des verwendeten Bleches brechen die Laschen teilweise schon beim ersten oder zweiten Biegen. Deshalb ist es sinnvoll die Laschen vorher an einer heißen Glühbirne zu erwärmen um Spannungen im Material zu verringern.
Oft sind alte elektrisch betriebene Blechspielzeuge duch ausgelaufene Batteriesäure verrostet. Der Schaden ist meistens nicht mehr zu beheben. Sinnvoll ist es aber den Rost soweit möglich zu entfernen. Das geht mit feinem Schmirgelpapier oder besser einem Glasfaser-Rostradierer aus dem Autozubehörhandel. Das Lackieren von Farbschäden sollte nur sehr zurückhaltend geschehen, denn Veränderungen am äußeren Erscheinungsbild lassen schnell den Wert sinken. Bewährt haben sich Modellbaufarben bei lackierten Blechsachen. Für lithographierte Blechspielzeuge müssen die Farben verdünnt werden. Vor dem endgültigen Ausbessern sollte der Farbton an einer kleinen, unauffälligen Stelle probiert werden. Antrocknen lassen zum Überprüfen des Farbtones und gegebenenfalls nachmischen. Anschließend die Stelle mit Lösungsmittel reinigen, bevor die Farbe richtig getrocknet ist.

Euer Blechroboter



P.S. Ein kleiner Tip: Wenn etwas anfängt schief zu gehen, hören Sie sofort auf. Es geht garantiert schief!